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163 dokumentierte Betrugsmaschen, tagesaktuelle Warnungen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wenn schon Geld geflossen ist.

Quellen: Polizei, BSI, BaFin, Verbraucherzentralen · zuletzt aktualisiert: September 2026

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163

dokumentierte Maschen

30

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Verbraucherzentrale — Phishing-Radar, Eintrag vom 04.08.2026 „Vermeintlicher Bußgeldbescheid über das Bundesportal“

Gefälschte Bußgeldbescheide: Phishing-Mails mit 24-Stunden-Frist

Aktuell kursieren Phishing-Mails mit gefälschten Bußgeldbescheiden. Die Mails tragen den Betreff „Wichtige Verwaltungsmitteilung Deutschland“ und kommen angeblich von einem Bundesportal. Darin wird behauptet, ein Bußgeld wegen zu schnellen Fahrens sei trotz mehrerer Mahnungen nicht bezahlt worden und werde nun erhöht. Wer nicht innerhalb von 24 Stunden über einen Link zahlt, dem wird ein höheres Bußgeld angedroht; für schnelle Zahlung wird eine Gutschrift versprochen. Hinter dem Link steckt kein echtes Verwaltungsportal, sondern eine Phishing-Seite. Ob ein Bußgeld tatsächlich offen ist, lässt sich ausschließlich über die zuständige Behörde oder ein offizielles Verwaltungsportal prüfen; die Verbraucherzentrale rät, solche Mails in den Spam-Ordner zu verschieben.

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Verbraucherzentrale — Phishing-Radar, Eintrag vom 07.08.2026 „Vermeintlicher Erstattungsanspruch im Namen des Bundeszentralamts für Steuern“

Phishing-Mail an ELSTER-Nutzer: Angebliche Steuererstattung von 263 Euro

Die Verbraucherzentrale warnt in ihrem Phishing-Radar vor einer E-Mail, die im Namen des Bundeszentralamts für Steuern über einen angeblichen Steuererstattungsanspruch informiert. Behauptet wird, im Rahmen der automatisierten Jahresveranlagung sei ein Guthaben in Höhe von 263,00 Euro festgestellt worden; für die Auszahlung solle über einen Link in der E-Mail ein elektronisches Rückerstattungsformular aufgerufen und ausgefüllt werden. Zudem wird darauf hingewiesen, dass der Anspruch bei nicht fristgerechter Bearbeitung verfallen könne. Auf einen Betrugsversuch deuten laut Verbraucherzentrale die unpersönliche Anrede, eine unseriöse Absenderadresse, die Aufforderung zum Aufrufen eines Formulars über einen Link sowie die Verwendung von Aktenzeichen und behördlicher Gestaltung zur Erhöhung der Glaubwürdigkeit hin. Die Verbraucherzentrale rät, solche E-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben und keinerlei Aufforderungen nachzugehen; wer ein ELSTER-Konto nutzt, sollte neue Mitteilungen ausschließlich über das offizielle ELSTER-Portal prüfen.

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Kreispolizeibehörde Mettmann — Warnung „Zuletzt vermehrt Fälle: Polizei warnt vor dem ‚Kettentrick‘“ vom 06.05.2026

Polizei im Kreis Mettmann warnt vor dem „Kettentrick“: Goldketten verschwinden auf offener Straße

Die Polizei im Kreis Mettmann warnt vor dem sogenannten „Kettentrick“ und hat dazu eine Häufung von Fällen registriert: Allein seit einem Wochenende Anfang Mai 2026 wurden ihr drei solcher Fälle gemeldet — in Heiligenhaus und in Ratingen. Bei der Masche suchen die Täter gezielt ältere Menschen, die sichtbar wertvollen Schmuck tragen. Die Kontaktaufnahme erfolgt im öffentlichen Raum unter einem Vorwand, häufig mit der Bitte um eine Auskunft wie eine Wegbeschreibung zum nächstgelegenen Krankenhaus, teils auch aus einem langsam fahrenden Auto heraus. Anschließend wird überschwängliche Dankbarkeit vorgetäuscht und ein Geschenk aus billigem Modeschmuck angeboten — eine Kette, ein Armband oder ein Ring. Unter dem Vorwand, beim Anlegen zu helfen, kommen die Täter dem Opfer körperlich nah, umarmen es oder umfassen dessen Hände; dabei öffnen sie den Verschluss des echten Schmuckstücks und entwenden es unbemerkt. Oft fällt der Diebstahl erst auf, wenn die Täter längst weg sind. Die Polizei rät, skeptisch zu bleiben, wenn Fremde auf der Straße körperlich nah kommen, notfalls energisch für den persönlichen Raum einzustehen, bei Bedrängnis gezielt andere Passanten anzusprechen oder um Hilfe zu rufen und nach einem (versuchten) Diebstahl sofort den Notruf 110 zu wählen.

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Landespolizeiinspektion Saalfeld — Pressemeldung LPI-SLF vom 08.08.2026

Falsche Polizisten am Telefon: Vermehrte Anrufe im Saale-Orla-Kreis

In Krölpa im Saale-Orla-Kreis kam es an einem Freitagabend zu vermehrten Anrufen bei älteren Bürgerinnen und Bürgern. Die Anrufenden geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und geben vor, dass beispielsweise eine Diebesbande gefasst wurde. In der Folge fragen sie die Angerufenen nach Wertgegenständen, Bargeld und Schmuck aus. Nach Angaben der Polizei ist bislang kein Schaden entstanden. Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche und rät, keine Informationen am Telefon herauszugeben und das Gespräch bei unbekannten und verdächtigen Anrufern zu beenden.

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So funktioniert's

  1. 1

    Kanal wählen

    SMS, Anruf, E-Mail oder Shop — womit wurdest du kontaktiert?

  2. 2

    Masche erkennen

    Merkmale und Ablauf mit deiner Situation abgleichen.

  3. 3

    Richtig handeln

    Konkrete Schritte statt allgemeiner Ratschläge, mit Zeitachse.

Häufige Fragen

Bekomme ich mein Geld von der Bank zurück, wenn ich überwiesen habe?

Das hängt vom Einzelfall ab — vor allem davon, ob du die Überweisung selbst autorisiert hast. Bei einer normalen Überweisung, die du selbst freigegeben hast, ist eine Rückbuchung schwierig, aber ein Widerspruch bei der Bank ist trotzdem der erste Schritt. Details in der Soforthilfe-Strecke „Geld überwiesen“.

Ist eine Cyberversicherung für kleine Firmen sinnvoll?

Für Unternehmen mit digitalen Zahlungsprozessen kann sie sinnvoll sein, ersetzt aber keinen sauberen Freigabeprozess. Auf der Unternehmensseite steht ein kostenloser Freigabe-Check, bevor überhaupt eine Versicherungsfrage relevant wird.

Ich habe auf einen Link geklickt, was jetzt?

Gerät vom Internet trennen, keine weiteren Daten eingeben, dann mit Sicherheitssoftware scannen. Die vollständige Anleitung steht unter Soforthilfe → „Link geklickt oder Datei geöffnet“.

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